Warum ein flexibler Sattel?

Beide Bilder zeigen das selbe Pferd. 

Oben im Trainingszustand.
Unten nach einer verletzungsbedingten Pause mit Weidehaltung.

 

Es ist leicht nachvollziehbar, dass ein Sattel mit einem starrem Baum, der dem trainierten Pferd gepasst hat, nach der Verletzungspause nicht mehr passen würde.

 

 

 

Es ist schwer genug, einen starren Gegenstand (der Sattel) auf einem beweglichen Objekt (das Pferd) so zu fixieren, dass der weiche Pferderücken keinen Schaden nimmt.

 

Wenn sich das Pferd dann noch durch innere oder äußere Umstände verändert, wird es umso schwerer.

 

Die häufigsten Veränderungen unserer Pferde sind

- trainingsbedingt

- verletzungsbedingt

- altersbedingt

- jahreszeitlich / fütterungsbedingt.

Ein flexibler Sattel, der sich dem Pferderücken auch unter Veränderungen permanent anpassen kann, ist hier die richtige Wahl.  

Wäre das hier gezeigte Pferd mit einem Baumsattel geritten worden, wäre ein Satteldruck vorprogrammiert gewesen. Der flexible Dressursattel "Emilio" des Pferdes musste lediglich einmal mit einem weiteren Kammereisen ausgestattet werden. 

 

Doch nicht nur die o.g. Veränderungen machen es einem Sattel mit Baum schwer, zu passen, allein die Veränderung der Rückenlinie des Pferdes je nach unterschiedlicher Kopfhaltung ist beachtlich. 5 - 8 cm Höhenunterschied sind da keine Seltenheit, je nach reiterlichem und pferdischem Können sind noch größere Unterschiede möglich. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Sie im Optimalfall einen Sattel für Geländeritte am langen Zügel und einen Sattel für die Arbeit im Dressurviereck besitzen müssten. Denn, auch ein Maßsattel "maßt" sich nicht an, auf beide Situationen zu passen. 

Die Lösung ist ein Sattel, der sich druckfrei und flexibel den unterschiedlichen Reitansprüchen anpassen kann.